Voraussetzungen

Die Zusammenarbeit von Schule und Gemeinde ist wesentlich für das Gelingen der Aktion und die Umsetzung des notwendigen Maßnahmenpaketes.
„Tempo 30 vor Schulen“ kann nur in einer Straße umgesetzt werden, in der die zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h beträgt.

Falls Ihre Schule bereits jetzt in einer Tempo 30 – Zone oder an einer Straße mit einer 30 km/h-Beschränkung liegt, müssen Sie lediglich die Aktionstafeln und die notwendigen Bodenmarkierungen anbringen. Im Annäherungsbereich an die Schule wird mit Hilfe eines Bodenmarkierungspiktogramms „30“ auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit hingewiesen.

Wenn in der Straße derzeit noch Tempo 50 gilt, muss vor Anbringung der Tafeln und der Bodenmarkierungen im Nahbereich der Schule Tempo 30 verordnet werden. Die Anpassung des Geltungszeitraums der Beschränkung an die Schulöffnungszeiten und dem damit in Zusammenhang stehenden Querungsbedarf von Schulkindern hat sich in der Praxis bewährt. Mit Hilfe einer Zusatztafel wird auf den entsprechenden Geltungszeitraum hingewiesen, z.B. „An Schultagen von 07:00 bis 19:00“.

Zuständigkeiten
Die Möglichkeit der Verordnung einer 30km/h Beschränkung muss von der Behörde geprüft werden. Die Verordnung von Tempo 30 auf Gemeindestraßen fällt in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde (§ 94d StVO). Auf Landesstraßen ist die jeweilige Bezirksverwaltungsbehörde für die Verordnung einer Geschwindigkeitsbeschränkung zuständig (§ 94b StVO). Die Gemeinde muss daher bei Interesse die Verordnung von Tempo 30 bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft anregen. In Städten mit eigenem Statut ist der Magistrat zuständig. Bodenmarkierungen und Straßenverkehrszeichen sind vom jeweiligen Straßenerhalter anzubringen.

Ablauf
Schulleiterinnen und Schulleiter, die an der Teilnahme interessiert sind, mögen sich bitte mit ihrer Gemeinde in Verbindung setzen und über die gemeinsame Umsetzung der Aktion abstimmen. Nach Anmeldung erhält die Schule vom KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) ein „Starterkit“, das Malutensilien, eine Anleitung und eine Versandbox zur Retournierung der Bilder enthält. Aus den Bildern werden die Aktionstafeln hergestellt und der Gemeinde zur Aufstellung übermittelt.